Dieser Weg führt an kein Ziel

Immer öfter erlebe ich es

Dass Menschen

Die meinen Weg kreuzen

Und wir so ein Stück gemeinsam geh´n

Sehr bald wieder abbiegen

Ob Außen oder Innen

 

Ich kann es so gut verstehen

Noch mehr fühlen

Nachvollziehen

Und was mich einst sehr geschmerzt hätte

Bleibt jetzt völlig ruhig und in Frieden

 

Etwas – so tief in mir – hat „begriffen“:

Leben ist kommen und gehen

Nichts daran ist falsch

Für niemanden

Alles ist in Ordnung so

Und hindert nie Dein Glück

 

Je mehr ich mich auf meinem Weg erlebe

Umso mehr nehme ich einfach nur noch wahr

Und es bleibt ruhig in mir

Nichts regt sich

Ein seltsames Gefühl

Verwunderung, Erstaunen

 

Das Bedürfnis zu verändern

Zu machen und zu tun

Schrumpft mehr und mehr …

… zurück bleibt ein einzig´ Bedürfnis:

Zu GEHEN

Meinen Weg

 

Alles was ihn kreuzt

Gehört zu mir und meinem Leben

All das verändert und korrigiert

Manchmal unwahrnehm- und unvorhersehbar

Meinen Weg

Den ich einfach nur

Weiter zu gehen brauche

Alles andere geschieht „von selbst“

 

Es spielt keine Rolle

Wohin er führt

Nur

Wie ich mich auf ihm bewege

 

So geh ich einfach

Nur noch weiter …

… und komm doch selbst

Nie an ein Ziel

Das Ziel

Das ich nicht wissen kann

Kommt jeden Augenblick

Ganz DA und hier

Vielmehr zu mir

 

 

Von |2021-05-02T15:17:17+02:0002.05.2021|Allgemein|0 Kommentare

In DEINEM Herzen

Kalt, nass und windig

Verhüllt in Düstergrau

Zeigt sich der Wonnemonat

In seinen Knospen

 

Wie schön es ist

Was für ein Geschenk

In meiner warmen Höhle

Bei einer Tasse Kaffee

Verweilen zu können …

 

*

 

Nicht nur das Wetter

fühlt sich kalt und ungemütlich an

Das kollektive Feld

Füllt sich offensichtlich

– wieder mal –

mehr und mehr

Mit Milliarden all der

Alten und verdrängten

Ängste der Kindheit

Lässt die Menschen beißen

Streiten, sich gegenseitig

Beschuldigen und bekämpfen

Lässt sie Krieg führen

Gegen EINander

 

Sie wollen sich festhalten

An einer „Lösung“

An der „Rettung“

Die zu wissen sie glauben

Oder zumindest sich erhoffen

 

Sich festhalten

An einem großen Papa

An einer großen Mama

Die sie zugleich bekämpfen

Uneins, chaosgetrieben bis panisch

Sich der Unsinnigkeit ihres Tuns

Nicht mehr bewusst

Vernebelt und verblendet

Ihr Bewusstsein

 

Getrübt bis blind die Sicht

In der Ängste aufsteigender

Nebel und Rauschwaden

Erinnert es an Schlachtfelder

Nicht nur aus „schlechten Filmen“

Auf denen nur noch

Rauch und Krähen in Bewegung sind

Düster, schwarz und kalt die Szenerie

Das Verstummtsein all der Tausende

Die noch kurz zuvor

Die Welt belebten

 

„Sinnlos“, lieblos, leben-los, alles – los

Wirkt dies Geschehen

– Weiterhin alleine –

In der Welt der Menschen

Tödlicher als jeder Meteorit

Aus fernen Welten

 

Obwohl ein „Sinn“ dahinter liegt

Will es denn „verstanden“ sein

Stellt sich die Frage nach diesem nicht

Nicht wirklich

Keiner Antwort Inhalt

Wird den Mensch in Liebe bringen

Nur der Tod ihn aus

Der Lebens-Liebens-Losigkeit

Erretten?

Reißen?

Zwingen?

Befreien?

….. ?

 

Wie immer es beliebt …

 

*

 

Ich lege noch ein Stückchen Holz

In des Lebenswärme speisenden Feuers Ofen nach

Und freue mich

Einfach zu SEIN

 

*

 

Eingehüllt in Liebe

Kann selbst der Ängste stärkster Orkan

Die Flamme Deines Herzens

Nicht zum Erlöschen bringen

Weiterhin erhellt und wärmt sie Dich

Und jeden neben Dir

In kalten Zeiten

 

Es ist nicht „die Welt da draußen“

Die Wärme oder Kälte bringt

Liebe oder Grausamkeit

Es ist die Welt in Deinem Herzen

Die Du selbst erschaffst

Und die darüber entscheidet

Welche Energie Dir im „Außen“

Kalt und hart entgegenschlägt

Oder Dich herzlich empfängt

 

Nur in DEINEM Herzen

Fällt die Entscheidung

Entscheidest DU

Über Liebe oder Grausamkeit

„da Draußen“

Es sind sowohl die Liebe Dir selbst gegenüber

Als auch die Grausamkeit Dir selbst gegenüber

– ganz gleich, ob bewusst oder bewusstlos –

Die im „Außen“ Gestalt annehmen.

 

ALLES, wirklich ALLES hat seinen Ursprung

In DEINEM Herzen

Von |2021-05-02T08:14:44+02:0002.05.2021|Allgemein|1 Kommentar

Die Wellen der Angst …

… schlagen höher und höher … bäumen sich auf … um letzten Endes wieder in sich selbst zusammenzubrechen … ungenutzt ihre Energie, aus Angst vor dem „Zusammenbruch“ oder dafür genutzt, ihn aufzuhalten zu versuchen … doch folgt jedem Wellenberg unweigerlich ein Tal, bei hohen Wellen ein „Zusammenbruch“.

 

Es ist zurzeit diese winzige Lebensform,  die es schafft, solch hohe Wellen in „unserer Welt“ als Menschen zu schlagen, deren Höhe am „Ende“ eher ein „in sich selbst zusammenbrechen“ vermuten lässt.

Und das fürchten wir Menschen, sehen es ausschließlich als Bedrohung.

Doch nicht dieser Virus bedroht uns Menschen. Das sind nur wir selbst. Nur wir selbst sind unsere eigene und einzig wirkliche Bedrohung. Ausschließlich und ausnahmslos.

Dieser Virus zeigt uns nur unseren Umgang mit – wenn auch oft schmerzlichen, jedoch im Grunde immer heilsamen Krisen, Heilungsprozessen.

Und mit der „Königin der Ängste“:

Der Angst vor dem „persönlichen Untergang“, vor dem „eigenen Tod“, dem Tod der „Persona“. Vor „meinem“ Tod.

Dem Tod des Teiles in uns, der sich im Laufe der Evolution „plötzlich seiner selbst bewusst werden konnte“. Und so auch seinem „Ende“.

 

Seither schwingen die Schergen der Angst ihre Peitschen. Und sie treffen mit äußerster Präzision.

Und doch sind sie nicht „vom Himmel gefallen“. Ein Kind kennt sie nicht. Erst die „Erwachsenen“ „bringen sie ihnen bei“. Durch das Versäumnis, durch die Unfähigkeit, den Verlust der Fähigkeit, WIRKLICH GUT, liebevoll und natürlich für die Kinder zu sorgen. Sowohl für die aus Fleisch und Blut, als auch für die, die sie aus ihren eigenen Kindertagen noch immer in sich tragen.

Dieses „ganz natürliche DA sein“ für Kinder ist in den von Menschen gemachten „Systemen“, die auf völlig konstruierten Mythen beruhen, auch nur sehr schwer und beschränkt möglich.

Und doch hat der Mensch diese Ängste erschaffen. Nur er kann sie auch wieder „auflösen“. Er allein. Jedes Individuum nur ganz alleine für sich.

Nur DU ganz alleine für DICH!

Nichts und niemand wird Dir „Rettung“ bringen (können). Wenn Du nicht selbst es tust. Die „Rettung“ ist immer ganz nah bei Dir. Du trägst sie IN Dir.

Sich innerhalb seiner Ängste als Kind zu bewegen bedeutet einen Spießrutenlauf entlang all der verschiedenen Formen von Ängsten, die mir als Kind „beigebracht“ wurden. Und ihre Schergen stehen an allen Ecken und Enden. Du entkommst ihnen nicht. Ganz gleich, wo Du Dich gerade befindest: eine Peitsche wird Dich immer treffen.

So lange Du versuchst, dem Bewusstsein über diese Ängste, über den Schmerz ihrer Peitschen auszukommen, bist Du ihr Sklave. Sie peitschen Dich dorthin, wohin sie Dich haben wollen. Und Du wirst folgen, um dem Schmerz zu entkommen.

So folgst Du dorthin, wohin sich der Mensch schon seit langem in seine lebensfeindlichen Mythen hinein begeben hat. Abgetrennt vom „Großen Ganzen“, vom Fluss der Liebe. In dem der physische Tod nicht als Feind er- und gelebt wird und so auch keine Ängste bedingt.

Will ich diese Sklaverei verlassen, so muss ich mich den Peitschen meiner Kindheit ganz bewusst gegenüberstellen. Bei völligem Bewusstsein sein und bleiben, wenn wieder eine Peitsche zuschlägt, hinein bis in die letzte Tiefe. Die Peitsche bewusst wahrnehmen, spüren, ihre Dimension für ein KIND, die für mich als Kind von damals WIRKLICHE Dimension ERFAHREN. Und diese Dimension ist wirklich „fürchterlich“, schrecklich und grausam!

So lernst Du, mehr und mehr für dieses Kind DA sein zu können. Ihm beizustehen, für es zu sorgen. Es zu lieben und zu halten in all dem Schrecken und Elend. Ihm zu geben, was es auch damals schon gebraucht hätte … und was ihm diese Mythen noch niemals gegeben haben. Im Gegenteil: sie nahmen ihm schon immer ALLES!

 

So fallen die Peitschen langsam ab … und die Welt und das Leben liegen offen vor Dir … Du bist FREI … ANGEKOMMEN … IMMER und ALLERORTS… ganz gleich, was im „Außen“ ist.

INNEN bist Du in Frieden, im Glück, geborgen und behütet. Zuhause. Nichts kann Dir wirklich „geschehen“.

 

Das ist, was Leben wirklich IST. Es ist wie ein Kind. Von all den menschengemachten Scheußlichkeiten weiß es nicht …

 

Von |2021-04-27T06:41:43+02:0027.04.2021|Allgemein|0 Kommentare

Anfüsat

Immer schon war „Kontakt“ mit Menschen Thema für mich.

Ich liebte es als Kind, wenn ich unter Menschen war, die gemütlich und friedlich beisammen saßen, Kaffee tranken und redeten. Es vermittelte mir ein Stück Heimat, Wohligkeit und Geborgenheit.

Zugleich spürte ich – als Kind noch sehr unbewusst, rein intuitiv – „irgendwie“ immer, dass diese Menschen (auch) etwas „verheimlichten“, NICHT SAGTEN, obwohl ich es so deutlich in mir spüren konnte. Oft passte das Gesagte auch nicht so wirklich zu dem, was ich fühlte.

Am stärksten „beaufschlagt“ in solchen Situationen war ich dabei wohl durch die Kriegsängste (=Angst vor „bösen“ Menschen) meiner Eltern.

Es waren v.a. die Worte bzw. deren Gebrauch, was mich so „durcheinander“ brachte.

All dies löste ein immer mehr werdendes Gefühl von Unbehagen in mir aus. Was mich später „Zusammenkünfte“ immer mehr meiden ließ.

Und es waren wieder v.a. die Worte, die mich dann selber mehr und mehr in diese „eigenartige Ausprägung von Kontakt … Begegnung … miteinander reden …“ hineinzogen.

Eine Lösung fand ich nicht. Das Unbehagen blieb.

 

Nur langsam begriff ich dieses „Zusammenspiel“ von Menschen über Muster, Wirklichkeiten, Mythen, Ängste, Emotionen, Vermeidung, Vorstellungen, Wünsche, Programme, Verhaltensweisen … und WIE wenig frei dies Ganze ist.

Das stärkste Mittel, um dieses „Zusammenspiel“ aufrecht zu erhalten, war und blieb dabei immer das „WORT“. Ob nun gedacht, gesagt, geschrieben, gelesen …

 

Schweigen „hilft“  in dem Ganzen partiell, Reden auch …

Doch beide machen per se weder mehr, noch weniger … ja, was …?! … welches Wort „stimmt“ hier … ?!

„Begegnung, Verbindung, Kontakt, Liebe …“ … sind zu vorgeprägt … zu vorbelastet …

 

Ich erschaffe jetzt ein neues Wort und nenne das, was ich oben zu beschreiben versuchte, „Anfüsat“ … es heißt „das Anfüsat“, das Verb dazu ist anfüsalen … (so ähnlich hat´s mit all diesen Wörtern mal begonnen, die Produktion wurde dann nur eingestellt … 🙂 )

Ich musste/durfte eine lange, „internationale“ und voll spannende Reise unternehmen, um ein Wort zu finden, das mir klanglich gefiel und zu dem Dr. Gockl wirklich gar nichts fand … in den meisten Kreationen fanden sich Namen (meist arabische 🙂 ), Städte, Firmen oder Wörter anderer Länder … und WO ich nicht überall gelandet bin … 🙂

Und doch ist Anfüsat weitaus schwieriger zu finden und zu leben, als ein Wort dafür zu kreieren …

 

Also, was fördert ANFÜSAT … Du weißt jetzt zumindest ungefähr, was ich meine …

Es war wieder „Kontakt“ mit anderen Menschen, der mir heut in der Stille der Morgendämmerung dazu verhalf, ein Stück tiefer gehen (verstehen) zu können im Umgang mit diesem für mich nach wie vor so „unguten und destruktiven Zusammenspiel“ …

… „mein Gehirn erinnerte mich“ an die Biologie der Zelle, an die Fähigkeit der Zelle, entscheiden zu können, was sie einlässt und was nicht … über ihre semipermeable = halbdurchlässige Membran!

Oder besser gesagt:  selektiv durchlässige Membran … eine Art Filter.

 

Worte, die Mustern und Programmen entstammen, besitzen keine „innere Wahrheit“ … sie verzerren die Wirklichkeit und ver/zerstören v.a. die Natürlichkeit der Kinder …

… über diese Worte „verbreiten“ sich alte Muster und Programme, sie ermöglichen kein Anfüsat, sie verhindern es …

 

Ich werde mir jetzt also mal eine wortwirksame, selektiv durchlässige Membran überstülpen und forschen … 🙂

Ob ich dadurch mehr Anfüsat finde, weiß ich nicht … doch wird es in jedem Fall dem Jungen in mir gut tun …

Spaß hat er schon jetzt daran … 🙂

 

Von |2021-04-10T11:16:00+02:0010.04.2021|Allgemein|1 Kommentar

Stille

In stilleschwang´rer Nacht

Vernehme ich

Die Stimme der Liebe

Schönheit

Kristallen klar

Rein wie Luft und Wasser

Ew´ger Zeiten

 

Geborgenheit, Ruhe und

Tiefster Frieden

Hüllen mich ein

In seidenweiche Gewänder

Und schenken mir

Tiefstes Glück auf Erden

 

Hier BIN ich

Hier IST alles

Hier ist ALLES

Getragen und geführt

Von Liebe

In kosmischer Ordnung

Nichts getrübt

Nichts ohn´ Fried´

Bar jeder Not

Das Paradies auf Erden …

 

… daraus vertrieben oft

In Tages ewiger Geschäftigkeit

In Tages blinder Destruktivität

Im Mythos von

Sicherheit und Wohlstand

Reichtum und Macht

Recht und Gesetz

 

In der Illusion

„Menschlicher Ordnung“

Die – Lichtjahre entfernt

Der kosmischen Ordnung

Und der Liebe

– nur noch romantisch entstellt –

Eine völlig reale Existenz

Abspricht

Denn weithin verloren ist die Fähigkeit

Sie wahrnehmen zu können.

 

Wie auch soll ich

Den Vogel singen hören

Im furchtbaren Lärm

Der kollektiven Geschäftigkeit

Er schmerzt den Ohren

Gewohnt

Den Vögeln zu lauschen

Und der Stille der Nacht

 

Die wahrzunehmen nur vermag

Wer selbst ganz leise ist

In sich

 

Es ist Deine Stille

In der Du zuhause bist

In der Dein Platz ist

Gemeinsam mit allen

Die Stille hören

Und leben

 

Ich höre Dich

In Deiner Stille

Die meine ist

Und unser aller

 

Ich höre Euch

Noch im Gelärm

Des kollektiven Wahnsinns

Wenn ich selbst

In Stille BIN und bleibe

 

Vor allem höre ich

Der Kinder feinster Stille

Die am schwersten

Zu  vernehmen ist

Obgleich am klarsten zu erkennen

Weil mit Abstand

Die leiseste aller Stillen

Die tiefste aller Stillen

Die reinste aller Stillen

 

Lässt Du Dich in diese fallen

Löst sich jeder Mythos auf

Und Du landest

In der puren Existenz

Die Liebe ist

 

Glück und Elend

Liegen endlos nah

Und doch getrennt

Von endlos Weiten …

Von |2021-04-02T06:29:13+02:0002.04.2021|Allgemein|0 Kommentare

Schatten

Schatten ziehen über das Land

Die Schergen der Angst

Sind ihre Begleiter

 

Allgegenwärtig

Und seit „Menschen-Denken“ immer da

Eingesperrt in tiefe Verliese der Kindheit

Brechen sie sich wieder mal Bahn.

 

Niemand will sie haben

Niemand will sie seh´n

Doch die Leichen der Kindheit

Niemals

Ohne Dein Zutun vergeh´n

So groß der Schmerz

Sie tief die Pein

Frönst Du der Lüge

Lässt Dich selbst allein

 

 

Die Gebäude der Menschen

Steh´n auf Kinderleichen

Im Keller ihr Dasein sie fristen

Und auf ewig nicht weichen

 

So steig´ hinab

Zu Dir in den Keller

Bleib ganz bei Dir

Reich dem Kinde den Teller

Mit Nahrung zu wachsen

Mit Licht um zu seh´n

Gib ihm die Hand

Und hilf ihm zu geh´n

 

Füge Dich ein

In des Lebens Lauf

Lieb´ und behüte Dein Kind

Die Schatten der Angst

Sie lösen sich auf

 

 

 

 

Von |2021-03-23T23:34:55+02:0021.03.2021|Allgemein|0 Kommentare
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