Alleine zu leben bedeutet wohl v.a. sehr viel Auseinandersetzung mit „Sterben“ …

 

Alleine kann man sich auf Dauer nur schwer wegmachen … wohin man sich alleine auch flüchten möchte, man begegnet an allen Ecken und Enden ständig sich SELBST … und dabei auch all dem Verdrängten der Kindheit … „toten Blickwinkeln“ …

… nicht nur einem, wie beim Autorückspiegel … bei der Rückschau ins Leben begegnet man allen „toten Blickwinkeln“ … einem nach dem anderen … und allen darin verbunkerten Ängsten, Schrecken, Horrorszenarien, Emotionen, Gedankenprogrammen … natürlich auch all dem Schönen …

 

Wie sehr anders doch erlebe ich Leben, wenn plötzlich „tote Blickwinkel lebendig“ werden …

Wer „bin“ ich dann, wenn ich mich darin/danach nicht mehr wieder erkenne im Lichte all der erhellten Blickwinkel?!?

Ich erschrecke:  wo nur bin „ICH“ geblieben?

Gibt es „mich“ denn dann noch?

Und wenn nicht, wer bin ich dann?  … und wer noch alles?

 

Was würde passieren, würde ich mich mit meinem jetzigen Bewusstseinszustand plötzlich im Ich-losen Zustand eines kleinen Kindes wiederfinden …?

… vermutlich verlöre ich jeden Halt und würde in Panik umherirren …

 

Muster – im Kontakt mit Menschen entstanden – „ernähren“ sich von der „Beziehung“ mit einem Menschen … alleine kann man sie daher auf Dauer nicht aufrechterhalten …

… so stirbt man alleine langsam ins Leben hinein …

 

Doch was ist das:   L E B E N  ???

 

Und wie weit hat das, was ich tue, was ich jeden Tag so „lebe“, mit dem zu tun, was LEBEN wirklich IST? So wie es die Natur für uns einst vorgesehen hat …

 

Und wie kann ich das erkennen?

Und wie ggfs. ändern?

 

Hm, was mein Kopf so alles denkt und frägt …

Ob das auch nur irgendeine Relevanz für LEBEN hat …