Das Nein zum Schmerz
Bringt schnell
in´s alte Leben
unbemerkt

Ich wollte es doch verlassen

Und wieder nehme ich das Leben
Durch ein dickes Polster wahr
Behütet und weich

Unberührt, abgetrennt
Dumpf, fahl

Die Sehnsucht nagt.
Es schmerzt
unerträglich
Nicht im Leben zu sein
Nicht daran teilzuhaben

Eingemauert
Verströmt die Blume ihren Duft
vergeblich
Lässt der Welt
Nicht ihre Schönheit spür´n

Es schmerzt
Ohne Schutz
Angst packt mich
Mit eisigen Krallen
Lieber wieder eingemauert

Es schmerzt noch mehr

Dann ist es zu spät

Keine Macht der Welt
Kann es mehr stoppen
Auch nicht ICH
Vermeidung
Hat ihr Ende

Ich ging zu weit

Hinein ins Leben

Ich bete um Geduld
Zu ertragen
Loszulassen
Zu vertrauen

Die Gewalt
Ist heftig
Die Mauern fallen

Feinfühlig
Dass mein Kleiner
Völlig unversehrt
Den Trümmern entsteigt

Wie schön
Da ist eine Hand
Die ihm ganz zart
Entgegenkommt
Und Wesen
Die sich freuen
Über dieses Wunder

Der Krise erwachsen

Der Krise erwachsen