Naturtherapie
Die Naturtherapie ist eine therapeutische Einzelbegleitung in freier Natur. Hierbei geht der Klient mit seiner momentanen Thematik raus in die freie Natur und wählt dabei seinen Weg

völlig intuitiv. Er läßt sich einfach von seinen Impulsen leiten. Ob dieser über einen Bach führt, durch einen Sumpf, über Wiesen, durch Wälder… er geht über Stock und Stein wohin immer sein Herz ihn leitet.
Das was Innen ist spiegelt sich in seinem Weg und dem, was ihm in der Natur begegnet. Auftauchende Herausforderungen

wollen angenommen werden.
Darüber und über gezielte Fragen meinerseits, bekommt der Klient einen völlig anderen Zugang zu seinen Themen. Über Analogien zwischen seinem Thema und dem Erleben draußen kann er v.a. auch mithilfe natürlicher Symbole

spielerisch Lösungen finden.
Zudem erhält er über das Naturerleben ein Stück nährende Rückverbindung (Re-ligio) zu “Mutter Erde”.
Diese Therapieform ist besonders für Menschen geeignet, die das Erleben in freier Natur lieben, gerne draußen ausprobieren, wieder mehr Naturverbundenheit suchen, gerne ihre Grenzen erweitern und ihre innere Entwicklung fördern möchten.
Ich biete die folgenden 4 Grundformen der Einzelbegleitung für diese “Natur-Reise” an (Sie wählen die Dauer!):
Tagestour: 4Std. bis ganztags (8 Std.)
Nachttour: 4Std. bis ganznachts (8 Std.)
Tages+Nachttour oder Nacht+Tagestour (Übergänge Tag/Nacht oder Nacht/Tag): 8Std. bis ganztags+ganznachts (max. 24 Std.)
Zweitagestour mit Übernachtung im Freien: Tag (4Std. bis ganztags) + Nacht + Tag (4Std. bis ganztags)
Jede dieser Formen betont unterschiedliche individuelle Aspekte, beinhaltet andere Herausforderungen und bringt andere Grenzerfahrungen (z.B. bzgl. Ängste) mit sich.
Bei schriftlicher Einverständniserklärung der Eltern biete ich auch für Jugendliche ab 14 Jahren Einzelbegleitung für die ersten 3 Formen (auch verkürzt) an.
Ritualarbeit
Eine besondere Form der “Naturtherapie” ist die Ritualarbeit.
Rituale sind nicht nur regelmäßig wiederholte Abläufe, die z.B. Kindern Sicherheit im zeitlichen Tagesablauf geben, wie die allabendliche Gute-Nacht-Geschichte.
Sie sind Möglichkeit für Erwachsene und auch Kinder, innerlich durchlaufene und verstandene Prozesse, oder solche, die noch ein wenig „fest hängen“ durch äußere Handlungen ganz zu lösen und innerlich noch einmal stärker zu verankern. Sie in der Psyche als „akzeptiert“ und „integriert“ abzuspeichern und sie damit vollständig zu verinnerlichen.
Auch das Hochzeitsritual ist so ein einmaliges Ritual, bei dem v.a. im Unterbewußtsein von Mann und Frau ”abgespeichert” wird: ”Jetzt bin ich Ehemann/Ehefrau.” Das Ritual gibt sozusagen Halt und erleichtert das Selbstverständnis in der neuen Rolle, in der neuen Identifikation als Ehemann und Ehefrau.
Typisches Beispiel sind auch die – oft sehr heftigen – Mannwerdungsrituale naturnaher Stämme, bei denen der Junge durch meist heftige äußere Einflüsse symbolisch stirbt und als Mann wiedergeboren wird. Dadurch „weiß seine Psyche“: „Jetzt bin ich Mann!“ und kann sich so ganz mit ihrer Rolle als Mann identifizieren.
Rituale geben also generell einen inneren Halt und verankern v.a. Übergänge und Neu – Identifikationen, also neue Rollen, in der Psyche. Sie wirken über die starken Bilder, die man bei einem Ritual durch die Zeremonie (z.b. Hochzeitskleid) “vor Augen” hat und unbewusst abgespeichert werden - wiederum über das Unterbewusstsein - stabilisierend für die neue Rolle.
Jeder, der solche Übergänge mehr oder weniger gemacht hat oder noch dabei ist, kann diese dadurch notwendig gewordene Neu – Identifikation durch geeignete Rituale erleichtern und stabilisieren, wodurch danach keine große Energie mehr aufgebracht werden muss, sich in der „neuen Rolle“ gut, sicher und selbstverständlich zu fühlen.
Durch das Ritual „weiß“ die Psyche, dass sie jetzt eine neue Rolle bekommen hat.
Das Ritual unterstreicht und manifestiert also die Ernsthaftigkeit einer gewünschten Rollenveränderung.
Doch auch für andere Situationen helfen Rituale sehr, neu gefundene Lösungen stärker zu verinnerlichen.
Ablauf:
Wir entwickeln über das mitgebrachte Thema gemeinsam ein geeignetes Ritual mit allen notwendigen Elementen, das dann in freier Natur durchgeführt wird.
Die Durchführung erfolgt in einem indianisch-schamanisch angelehnten, rituellen Rahmen. Das Ritual wird dabei durch das Schlagen der Rahmentrommel energetisch vertieft, verstärkt und unterstützt.
Der zeitliche Rahmen und der Aufwand hängen dabei sehr vom Thema und von der erwünschten Tiefe ab.
Es sollte auf jeden Fall genügend Zeit mitgebracht werden, damit das Ritual dann auch so ausgeführt werden kann, wie es im Miteinander entstanden ist.
Für leichte Themen bzw. Übergänge kann eine Stunde für alles ausreichen.
Die meisten Rituale werden eher im Zeitrahmen von 2 – 4 Stunden liegen.
Für sehr große Ereignisse kann auch ein ganzer Tag benötigt werden.
Bewusstseinserweiterung mit dem I Ging

Das I Ging ist ein altes, chinesisches Orakel.
Es beschreibt „die Welt und den Kosmos“, seine Gesetzmäßigkeiten und Wirkung auf den Menschen. Auch, was zu tun ist, wenn etwas nicht mehr im Gleichgewicht ist.
Dabei „spricht“ es vor allem in Bildern und Metaphern.
Es geht in diesem Orakel nicht um bequeme „mystische Weissagungen“, es vertritt also keine „äußere Instanz“, die sagt, was man tun oder lassen soll.
Es ist vielmehr für unseren „INNEREN WEISEN“, einer „unbestechlichen“ Instanz in uns, eine Möglichkeit, „sich bei unserem Bewusstsein Gehör zu verschaffen“.
Man muss also schon selbst daran arbeiten, sein (seelisches, körperliches, geistiges) Problem zu lösen.
Dabei gibt es ein starkes Hindernis:
unser „individuelles Ego“, das im Außen seine Ergänzung, Bestätigung und „Nahrung“ beim „kollektiven Ego“ erhält.
Mit „Ego“ ist nicht der überaus gesunde Anteil in der Psyche gemeint, der für sich einsteht und sorgt, sondern ein „psychischer Geisterfahrer“, der entgegen der „kosmisch – menschlichen Fahrtrichtung“ unterwegs ist und uns dadurch selbst gefährdet.
Bei der Arbeit mit dem I Ging kann man also bzgl. eines Problems einerseits erkennen, welchen „kosmischen Gesetzesverstößen“ man erliegt, die das „widrige Schicksal“, wie das Problem im I Ging genannt wird, erzeugen (Erkennen von Ursache und Wirkung), andererseits welche „Egokräfte“ dabei mitwirken (Erkennen der Widerstände) und zuletzt, was zu tun ist, um dagegen zu wirken (Überwinden der Widerstände, aktive Lösung).
Widerstände werden oft von sogenannten „Schattenseiten“ erzeugt. Das sind unliebsame, meist schambesetzte Seiten in uns. Keiner will sie (sehen) und genau dadurch beeinflussen sie uns unbewusst oft stärker, als alle anderen. Ich muss hinschauen, um sie verändern zu können.
Die Arbeit mit dem I Ging ist ein bewusstseinserweiternder, mentaler Versuch, Probleme anzugehen und daher besonders für „Kopfmenschen“ geeignet.
Meist bleibt es aber nicht unemotional. Oft erzeugt z.B. der Widerstand gegen Erkenntnisse, die sich während der Arbeit einstellen, sogar heftige Aggressionen. So manche Antwort wollte man dann nämlich doch nicht so gerne gehört haben….
Doch auch tiefe Gefühle von Traurigkeit können sich (endlich) lösen und so Lösungsimpulse auf der emotionalen Ebene setzen.