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	<title>Dem Leben folgen &#187; Blog</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress Blog</description>
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		<title>Das Leid der Kinder ist unser Leid</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 12:17:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Eisenreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inneres Kind]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst mal vorneweg: Ich schreibe diesen Artikel nicht aus einer inneren Haltung von Anklage, Angriff („Krieg der Geschlechter“,  siehe unten),  Schulddenken, Verzweiflung oder Moral heraus. Sondern angeregt durch ein Gedicht, das mich sehr tief ber&#252;hrt und bewegt hat. Von einem Mann, den ich k&#252;rzlich auf einer M&#228;nnerinitiation kennen gelernt habe, Frieder Gutscher. Ich schreibe diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Erst mal vorneweg:<br />
Ich schreibe diesen Artikel nicht aus einer inneren Haltung von Anklage, Angriff („Krieg der Geschlechter“,  siehe unten),  Schulddenken, Verzweiflung oder Moral heraus.</p>
<p>Sondern angeregt durch ein Gedicht, das mich sehr tief ber&#252;hrt und bewegt hat. Von einem Mann, den ich k&#252;rzlich auf einer M&#228;nnerinitiation kennen gelernt habe, Frieder Gutscher.</p>
<p>Ich schreibe diesen Artikel aus einer inneren Haltung von Selbstbetroffenheit, Mitgef&#252;hl, Bewusstmachung, Hoffnung und Entschiedenheit&#8230; aus einem Gef&#252;hl von „Es ist an der Zeit“  heraus.<br />
Meine subjektiven Lebenserfahrungen als Basis.</p>
<p>Mit „M&#228;nner“ und „Frauen“ meine ich unten die &#252;berwiegend &#252;bernommenen  Rollen und Verhaltensweisen (hier speziell die „unerl&#246;sten“, also zerst&#246;rerischen) der Geschlechter, also Schwerpunkte und Tendenzen von „Mann“ und „Frau“.<br />
In dem Bewusstsein, dass M&#228;nner sich auch „weiblich“, und Frauen sich auch „m&#228;nnlich“ verhalten (im konstruktiven UND zerst&#246;rerischen Sinn!).<br />
Prim&#228;r geht es mir um den Unterschied zwischen „ERWACHSENEN“ und KINDERN.<br />
Die Geschlechterrollen &#228;ndern nur die Art und Weise unseres destruktiven Verhaltens als scheinbar „er-wachsene“ Menschen, die wir eben NICHT MEHR KINDER sind!</p>
<p>Hier das Gedicht.<br />
Es bringt das Dilemma, das Leid unserer Kinder, der aus Fleisch und Blut und auch der Inneren Kinder, so f&#252;hlbar ans Licht, wie kein anderes, das ich kenne:</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>ZER – RISSEN &#8211; HEIT</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/Zerissenheit.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-412" title="Zerissenheit" src="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/Zerissenheit-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Was Du auch tust<br />
es ist falsch<br />
Wie Du dich auch entscheidest<br />
es ist falsch entschieden<br />
Welchen Platz Du auch einnimmst<br />
es ist der falsche Platz<br />
denn Du bist falsch<br />
Du bist nicht in Ordnung<br />
Du bist fehl am Platz<br />
Du bist zuviel<br />
So vernahm es das kleine Kind<br />
und wusste keine Ausweg<br />
au&#223;er dem stillen R&#252;ckzug<br />
in sich selbst hinein</p>
<p style="text-align: center;">Lieber Nichtstun als etwas tun<br />
denn etwas tun bedeutet<br />
das Falsche tun<br />
aber Nichtstun ist auch falsch<br />
Nichts ist richtig<br />
Als Nichts bist Du richtig<br />
Solange Du etwas bist<br />
bist Du verkehrt<br />
bist Du nicht in Ordnung<br />
bist Du fehl am Platz<br />
bist Du zuviel<br />
So vernahm es das kleine Kind<br />
und baute sich seine eigene Welt auf<br />
wo es einen Platz hat<br />
um der Wirklichkeit zu entfliehn<br />
dem Dilemma<br />
Da zu sein</p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Frieder Gutscher</em></strong></p>
<p style="text-align: center;">~</p>
<p>Die Erhalter und Besch&#252;tzer dieser Welt, die M&#228;nner, zerst&#246;ren das ihnen Anvertraute:<br />
Menschen, Lebensr&#228;ume mit ihren Tieren und Pflanzen, L&#228;nder, die Erde, die materielle Sch&#246;pfung.<br />
Das geschieht sehr offensichtlich.</p>
<p>Die Tr&#228;ger der Kinder und der Gef&#252;hle, die Frauen, zerst&#246;ren das von Natur aus stark in ihrer Obhut liegende: die Liebe, das Vertrauen, die seelisch – emotionale Sch&#246;pfung.<br />
Dies geschieht sehr subtil und dem Bewusstsein der  meisten Menschen v&#246;llig verborgen.</p>
<p>M&#228;nner missbrauchen ihre k&#246;rperliche Macht, Frauen ihre seelisch – emotionale.</p>
<p>Wir „Erwachsenen“, M&#228;nner wie Frauen, zerst&#246;ren das Geschenk der Kinder an uns:</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Frieden und Liebe</strong></h3>
<p>Die Geschenke der Kinder aus Fleisch und Blut und die der Inneren Kinder.</p>
<p>So zerst&#246;ren wir selbst unsere gr&#246;&#223;te Chance auf Wachstum und Heilung.</p>
<p>Es sind nicht wir „Erwachsenen“ die Leid – tragenden, denn wir tragen unser Leid nicht wirklich!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/Das-Leid-der-Kinder.jpg"><img class="size-medium wp-image-413  aligncenter" title="Das Leid der Kinder" src="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/Das-Leid-der-Kinder-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Es sind die Kinder, denen wir UNSER Leid &#252;ber – tragen und SIE es f&#252;r uns tragen lassen.</p>
<p>Sie haben nicht die Macht, das zu ver&#228;ndern, sind ohne Macht, ohnm&#228;chtig.<br />
Das macht Frieders Gedicht so sehr sp&#252;rbar.</p>
<p>Wir „Erwachsene“ aber sind m&#228;chtig. Sehr m&#228;chtig. M&#228;chtig zu zerst&#246;ren. Das Geschehen in der Welt zeigt es.<br />
Und m&#228;chtig, zu heilen. Jeder erlebt es – meist noch sehr im Kleinen &#8211; immer wieder mal.</p>
<p>Unsere Kinder kommen v&#246;llig friedlich und liebend in unsere Welt. Uns Frieden und Liebe zu schenken. Wir zerst&#246;ren beides aus unserem Leid heraus. Und sehnen uns doch so sehr danach. Wie einst, als wir diese Kinder selbst waren und auch jetzt noch, wo wir sie als „Innere Kinder“ noch immer in uns tragen.</p>
<p>So leben wir wie unbedarfte Kinder, obwohl wir l&#228;ngst reif an Jahren sind.</p>
<p>Einst waren wir Kinder, und dachten wie Kinder. Jetzt sind wir „erwachsen“&#8230; und leben in weiten Bereichen doch noch als Kinder. Sind also unserem Kindsein nicht wirklich er – wachsen.</p>
<p>Das kann nicht hilfreich sein.</p>
<p>Wir k&#246;nnen nicht wirklich er – wachsen, wenn wir unser Leid nicht selbst zu tragen beginnen. Und die Verantwortung der ERWACHSENEN.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="../wp-content/uploads/Platz-der-Erwachsenen.jpg"><img class="aligncenter" title="Platz der Erwachsenen" src="../wp-content/uploads/Platz-der-Erwachsenen-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Wenn wir den Platz der ERWACHSENEN nicht einnehmen.</p>
<p style="text-align: left;">Jeder auf seine ganz subjektive, m&#228;nnliche und weibliche Art und Weise.</p>
<p><a href="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/Platz-der-Erwachsenen.jpg"><br />
</a>Denn die Kinder von heute, denen wir unser Leid &#252;bertragen, sind die nicht wirklich Erwachsenen von morgen, die ihr Leid wiederum an ihre Kinder weitergeben&#8230;.</p>
<p>Das Leid unserer Kinder ist UNSER Leid. Und nur wir als m&#228;chtige ERWACHSENE sind in der Lage, das zu &#228;ndern.</p>
<p>Indem wir unser Leid wieder ganz und gar zu uns nehmen. Hindurch gehen und daraus – heiler – wieder hervorgehen. Er – wachsen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/Frei.jpg"><img class="size-medium wp-image-414  aligncenter" title="Frei" src="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/Frei-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Und frei werden.</p>
<p>Und uns dabei von dem nat&#252;rlichen Frieden und der Liebe der Kinder ber&#252;hren und helfen lassen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="../wp-content/uploads/Liebe-und-Frieden.jpg"> <img class="aligncenter" title="Liebe und Frieden" src="../wp-content/uploads/Liebe-und-Frieden-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Das ist mein Wunsch und mein Ziel.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Im Feuer des Schmerzes</title>
		<link>http://dem-leben-folgen.de/2010/01/09/im-feuer-des-schmerzes/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 00:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Eisenreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon immer waren Kopfschmerzen bis hin zu Migr&#228;ne etwas, womit ich meist keinen rechten Umgang fand, obwohl ich wusste, dass sie v.a. psychosomatischer Natur waren. Ich litt (und leide auch heute noch manchmal) sehr darunter. Tabletten wollte ich meist nicht. Ich wollte verstehen, „was der Schmerz von mir wollte“. So hatte ich auch heute wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon immer waren Kopfschmerzen bis hin zu Migr&#228;ne etwas, womit ich meist keinen rechten Umgang fand, obwohl ich wusste, dass sie v.a. psychosomatischer Natur waren. Ich litt (und leide auch heute noch manchmal) sehr darunter. Tabletten wollte ich meist nicht. Ich wollte verstehen, „was der Schmerz von mir wollte“.</p>
<p>So hatte ich auch heute wieder mal – ausgel&#246;st wohl durch Nackenverspannungen – starke Migr&#228;ne und wusste nicht, wohin mit mir und den heftigen Schmerzen.<br />
Ich entschied zu tun, was ich zzt. oft tue: ich ging in „mein Cafe“ und schrieb. Der Nacken verkrampfte grausam, die Augen tr&#228;nten, der Kopf pochte, sogar das Ohr tat weh.<br />
Manchmal hatte ich regelrechte Hitzesch&#252;be, als h&#228;tte ich Fieber und w&#252;rde verbrennen.<br />
Der Schmerz packte mich mit eiserner Faust im Nacken, er war „unertr&#228;glich“. Doch ich ertrug ihn wie immer.</p>
<p>Ich versuchte immer zu verstehen, was ich denn durch diesen Schmerz verstehen sollte, die „Botschaft dahinter“, so auch diesmal. Und ich machte mir all die &#196;ngste bewusst, die mir grad durch diese Schmerzen hochkamen. Es waren Mengen.<br />
Sie hatten mich schon fast „aufgefressen“. Damit verbunden f&#252;hlte ich nur noch Negatives in mir.<br />
Ich mobilisierte meine ganze Entschiedenheit, machte mir meine momentane Lebenssituation klar und versuchte, einen Zusammenhang herzustellen.</p>
<p>Und ich bat um Hilfe.</p>
<p>Ich schrieb lange weiter, setzte mich damit auseinander.</p>
<p>Dann verstand ich, es machte regelrecht „klick“:<br />
es war das Wort „unertr&#228;glich“, das mich pl&#246;tzlich verstehen liess, dass das Leben mich so unter Schmerz setzt, mich so „gaga“ macht, mich regelrecht im Schmerz verbrennt, dass ich eben nicht mehr ertragen KANN und loslassen MUSS. Nicht indem ich Schmerztabletten nehme, sondern indem ich den Schmerz ausdr&#252;cke, ihm nachgebe und herausfinde, wozu mich dieser Schmerz dr&#228;ngt.<br />
Bereits nach dieser Erkenntnis lies der Schmerz nach. Ich war echt verbl&#252;fft und dankbar, so unmittelbar hatte ich es noch nie erlebt. Ich war wieder „in mir zuhause“ und die meisten &#196;ngste waren wie „nie vorher wirklich da gewesen“, einfach weg! Krass!</p>
<p>Ich fragte mich, was f&#252;r Vorg&#228;nge denn da in meinem Innersten ablaufen, dass so schnelle Wechsel m&#246;glich waren. Doch wichtiger als das intellektuelle Verstehen war mir die Tatsache des nachlassenden Schmerzes.</p>
<p>Und mir wurde pl&#246;tzlich kristallklar, so als h&#228;tte jemand die „T&#252;r zur Inneren Einsicht“ ge&#246;ffnet, dass der Schmerz nicht mein Feind ist, den ich (mit Medikamenten) bek&#228;mpfen und besiegen muss, sondern mein unbestechlicher, in seiner Konsequenz manchmal grausam wirkender „Innerer Entwicklungshelfer“.</p>
<p>Und dass diese Entwicklung passiert, indem ich dem Schmerz FOLGE!!!</p>
<p>Dass ich ohne ihn keine wirkliche Entwicklung in den Bereichen, in denen innere Verletzungen und daraus entstandene Wachstumswiderst&#228;nde mich zur&#252;ckhalten , machen k&#246;nnte.<br />
Er l&#228;sst mich einfach nicht los, nicht alleine.<br />
Er hat eine Funktion zu erf&#252;llen. Wie ein Organ, ohne dessen Funktion Leben oder seine Entwicklung nicht m&#246;glich w&#228;re.</p>
<p>Ist seine Funktion erf&#252;llt, bin ich ihm also dahin gefolgt, wohin er mich bringen sollte, kann der Schmerz sich wieder zur&#252;ckziehen. Genau das konnte ich heute so deutlich erleben.<br />
Er f&#252;hrte mich so deutlich „nach Hause“, zu mir selbst, dass mein Blickwinkel auf ihn sich noch einmal stark ver&#228;ndert hat.</p>
<p>Ja, der Schmerz ist wahrlich ein strenger Lehrer, seine Feuer brennen hei&#223;.</p>
<p>Je heftiger die Verletzungen in uns, umso st&#228;rker die Widerst&#228;nde gegen Entwicklung und umso heftiger irgendwann die seelischen und/oder k&#246;rperlichen „Feuer des Schmerzes“, die uns im Grunde aber nur den Weg weisen wollen.</p>
<p>Und ich konnte es sp&#252;ren: <br />
so hart diese Schmerzen sein und f&#252;r wie unmenschlich wir sie auch erkl&#228;ren m&#246;gen, letztlich entspringen sie doch dem Lebensprinzip des Lebens: der LIEBE!<br />
Denn sie will reife und gl&#252;ckliche Menschen.</p>
<p>Wir sind soweit von f&#252;r Menschen nat&#252;rlichen Lebensbedingungen abgekommen, dass diese LEBENSLIEBE oft groteske und entsprechend heftige Formen annehmen muss, um uns den Weg nach Hause zu weisen.<br />
So heftig, wie wir Menschen eben mit uns selbst und anderen, v.a. auch mit Kindern real umgehen. Man braucht nicht einmal die Zeitung aufzuschlagen, es reichen Beobachtungen im Alltag, auf der Stra&#223;e, in der Arbeit, zuhause, bei sich selbst&#8230;. und man wei&#223;, dass dem so ist.</p>
<p>So habe ich heute den Schmerz zum ersten mal nicht besiegt und bin ihm auch nicht hilflos erlegen, sondern ich bin ihm gefolgt, bewusst durch seine Feuer gegangen.</p>
<p>Und ich hab verstanden:<br />
Schmerz ist keine Strafe f&#252;r verfehltes Leben, sondern die Antwort des Lebens darauf , wie weit wir uns von uns selbst und dem Leben entfernt haben. Er ist EIN Ausdruck der Liebe. So anders es auch scheinen mag.</p>
<p>Der Schmerz versucht uns immer wieder dahin zu bringen, wo wir eigentlich alle hinwollen:  zu uns selbst, „nach Hause“.</p>
<p>Und er steht f&#252;r eine unglaublich starke Entwicklungs &#8211; Energie, die „will“ und es uns erm&#246;glicht, dass wir wieder „nach Hause“ kommen k&#246;nnen, wenn wir ihr folgen. Tun wir das nicht, erzeugt diese Energie eine innere Blockade und f&#252;hrt so zu seelischem und/oder k&#246;rperlichem Schmerz.</p>
<p>Schmerz und auch Angst sind also prim&#228;r Ausdruck von Lebens &#8211; Energie, die von uns aber meist nicht dahin gerichtet wird, wohin sie von Natur aus tendiert und somit schmerzhafte Energieblockaden in uns erzeugt.</p>
<p>So habe ich heute erleben d&#252;rfen, wie Schmerz tats&#228;chlich v&#246;llig anders, n&#228;mlich als Energie verstanden und „eingesetzt“ werden kann und war &#252;ber die spontane Wirkung v&#246;llig erstaunt, erfreut und dankbar.</p>
<p> </p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-medium wp-image-320" title="Im Feuer des Schmerzes 2" src="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/Im-Feuer-des-Schmerzes-3-300x225.jpg" alt="Im Feuer des Schmerzes 2" width="390" height="267" /></p>
<p> </p>
<p style="text-align: center;">Ich w&#252;nsche uns allen den Mut, uns von der Feuerenergie des Schmerzes erfassen zu lassen und sie immer mehr als Entwicklungshilfe erleben zu k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachten und Maskenspiel</title>
		<link>http://dem-leben-folgen.de/2009/12/24/weihnachten-und-maskenspiel/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 08:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Eisenreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern trommelte ich in einer Schule mit den Sch&#252;lern, zwei Stunden ohne Unterbrechung. Es machte einen Riesenspa&#223;. Ich erlebte die Sch&#252;ler so offen, voller Hingabe und Freude, so lebendig im gemeinsamen Rhythmus. Auch einen Lehrer, der eine Zeit lang dabei war, erlebte ich lebendig wie die Sch&#252;ler. Das freute mich ganz besonders. Da waren auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern trommelte ich in einer Schule mit den Sch&#252;lern, zwei Stunden ohne Unterbrechung. Es machte einen Riesenspa&#223;. Ich erlebte die Sch&#252;ler so offen, voller Hingabe und Freude, so lebendig im gemeinsamen Rhythmus.<br />
Auch einen Lehrer, der eine Zeit lang dabei war, erlebte ich lebendig wie die Sch&#252;ler. Das freute mich ganz besonders.</p>
<p>Da waren auch andere Lehrer und die l&#246;sten Erinnerungen an meine Schulzeit und Kindheit aus.<br />
Lehrer, die vor allem funktionieren, die keinen wirklich herzlichen Kontakt zu den Sch&#252;lern haben und auch nicht zu sich selbst. Lehrer, die gro&#223;e Reden schwingen und dahinter ganz und gar nicht zu sp&#252;ren sind. Die einfach so tun „als ob“.<br />
So war auch der Dank des Direktors reine Pflichterf&#252;llung, ich sp&#252;rte, wie weit weg er war.</p>
<p>Und so fielen mir weitere, „hochoffizielle“ Situationen und Personen, Pfarrer, Politiker, Vorsitzende ein&#8230; die vor allem zu besonderen Anl&#228;ssen gro&#223;e Reden schwangen und dabei keinerlei Verbindung zu dem hatten, was sie sagten und es auch nicht lebten.<br />
Und sie hatten auch keinen Kontakt zum Publikum. Reden war nur Mittel f&#252;r ihren Zweck.</p>
<p>Einmal sagte ein Direktor bei der Ansprache zum Schulanfang zu den Eltern, zu denen auch ich geh&#246;rte:<br />
„Sie k&#246;nnen sich darauf verlassen, dass wir ihre Kinder im katholischen Glauben erziehen!“. Was ihm selbst wohl entgangen war, war die Tatsache, dass er bei diesem Satz dreimal kr&#228;ftig mit geballter Faust auf sein Rednerpult schlug und mit welchem Nachdruck er dabei sprach.<br />
Ja, seine Worte sollten wohl etwas „Gutes“ vermitteln, seine K&#246;rpersprache machte mir aber eher Angst. Denn sie zeigte die L&#252;ge hinter so mancher „frommer Rede“ von Kirche, Schule, Staat und anderen Institutionen und ihren „Vertretern“.<br />
Was f&#252;r ein Maskenspiel!</p>
<p>Nun ist Weihnachten. Und da geht’s mir nicht anders. Weihnachten, das Fest der Liebe.<br />
Doch wie kann man nur so blind sein, v&#246;llig unkritisch alte Traditionen aufrecht zu erhalten, ohne dahinter zu sehen?<br />
Nur um ein St&#252;ck kindlich &#8211; illusion&#228;re Geborgenheit aufrechtzuerhalten.<br />
Das hatte schon immer und hat immer wieder einen hohen Preis.<br />
Wie viel Leid und Probleme zeigen sich n&#228;mlich in Wirklichkeit hinter der Maske der Liebe an Weihnachten.<br />
Wenn man dahinter sieht.<br />
Doch wer will das schon. Es k&#246;nnte das letzte bisschen an Hoffnung und „Sch&#246;nem“  zerst&#246;ren.</p>
<p>Wenn ich nicht dahinter schaue, KANN ich es nicht ver&#228;ndern.  Also schaue ich nicht dahinter, wenn ich es nicht ver&#228;ndern WILL. W&#252;rde ich dahinter schauen, MUESSTE ich es ver&#228;ndern.</p>
<p> Ich kann den gut verstehen, der das nicht will. Denn dahinter tut es ziemlich weh. Schon lange.<br />
Doch so kann auch nichts anders werden.</p>
<p>So halten sich die meisten weiterhin nur an der Zeremonie, dem Christbaum mit seinem funkelnden Licht, dem Schenken, dem Essen und Trinken fest. Ist ja auch sch&#246;n. Doch der Inhalt der Zeremonie ist oft alles andere als mit Liebe gef&#252;llt&#8230;</p>
<p>Ich litt als Kind sehr unter diesem Maskenspiel der Erwachsenen, der „So-tun-als-ob“-Maske, der Maske der Gesellschaftsl&#252;ge. Sie verletzte mich sehr, die Erwachsenen dahinter verletzten mich sehr.</p>
<p>So muss ich echt aufpassen, dass ich Menschen, die mir heute mit der gleichen Maske begegnen, nicht f&#252;r meine alten Verletzungen verantwortlich mache und sie ablehne.</p>
<p>Ich bin froh, endlich gelernt zu haben, mehr oder weniger hinter die Masken schauen zu k&#246;nnen. Und das macht mir Hoffnung.<br />
Denn es ist immer noch so:  ich m&#246;chte gerne die Menschen hinter den Masken kennen lernen. Denn dort sind die Menschen sch&#246;n. Ihre Masken finde ich mehr oder weniger h&#228;sslich, im besten Falle noch lustig.</p>
<p>Und das kann ich jetzt oft viel besser, den Menschen hinter der Maske zu sehen. Weil ich (durch) seine Maske einfach durch-schaue.</p>
<p>So wie ich es als Kind intuitiv schon immer konnte, aber nicht das Bewusstsein daf&#252;r hatte. Ich sp&#252;rte nur, dass sich bei vielen Erwachsenen etwas gar nicht gut anf&#252;hlte, ich f&#252;hlte mich bei ihnen nicht wohl.<br />
So w&#252;nsche ich uns allen den Mut, uns unserer eigenen Masken bewusster zu werden und Schritte zu machen, sie abzulegen.</p>
<p style="TEXT-ALIGN: center"><img title="Maskenspiel" src="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/Maskenspiel-225x300.jpg" alt="Maskenspiel" width="225" height="300" /></p>
<p>Ja, ich stelle mir eine Welt voller sch&#246;ner Menschen vor. Manchmal kann ich sie sehen. Und selten sogar erleben. So wie immer wieder bei meinen Klienten.<br />
Und gestern bei den Sch&#252;lern.<br />
Das war mein besonderes Weihnachtsgeschenk dieses Jahr.<br />
Es kam zu mir, weil eine junge Frau initiativ und mutig war. Meine Tochter.<br />
Danke, liebe Ronja!  <img src='http://dem-leben-folgen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Diese sch&#246;ne Welt ist immer schon da.<br />
Hinter den Masken.<br />
Bei den jungen Menschen ist sie noch gut zu sehen. </p>
<p>Wie sch&#246;n!<br />
Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr!<br />
Klaus</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Spiritualit&#228;t</title>
		<link>http://dem-leben-folgen.de/2009/08/09/spiritualitaet/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 08:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Eisenreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dem-leben-folgen.de/blog/2009/08/spiritualitaet/</guid>
		<description><![CDATA[Was f&#252;r ein (emotionales) Durcheinander dieses Wort oft schafft. Was f&#252;r Anfeindungen und Missverst&#228;ndnisse, Angst aus schlechten alten Erfahrungen heraus, Widerstand, Wut. Und auch Hoffnung, Sehnsucht. Ja, ich will Spiritualit&#228;t! Doch zun&#228;chst ist es einfach nur ein Wort. So will ich es aus meinem Lebenskontext heraus beschreiben, aus dem heraus, wie ich als ganz konkreter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was f&#252;r ein (emotionales) Durcheinander dieses Wort oft schafft. Was f&#252;r Anfeindungen und Missverst&#228;ndnisse, Angst aus schlechten alten Erfahrungen heraus, Widerstand, Wut. Und auch Hoffnung, Sehnsucht.</p>
<p>Ja, ich will Spiritualit&#228;t! Doch zun&#228;chst ist es einfach nur ein Wort.</p>
<p>So will ich es aus meinem Lebenskontext heraus beschreiben, aus dem heraus, wie ich als ganz konkreter Mensch gro&#223;geworden bin.<br />
Vom &#228;u&#223;erst sensiblen und verletzlichen Wesen als Kind und Junge, &#252;ber den Jugendlichen in einer wohl f&#252;r alle Menschen sehr schwierigen &#220;bergangsphase, bis hin zum jungen Erwachsenen, hinein in Familie und Arbeit und schlie&#223;lich – etwas weis(s)er an Haaren <img src='http://dem-leben-folgen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  - als Mensch, der mehr und mehr &#252;ber sein Leben nachdenkt.</p>
<p>So wie unserem willk&#252;rlich nicht einfach &#228;nderbarem „Bauplan“ auf der k&#246;rperlichen Ebene eingeschrieben steht</p>
<p>Herz, schlage<br />
Lunge, atme<br />
Magen, verdaue<br />
Darm, nimm auf und scheide aus<br />
usw.</p>
<p>steht uns auch auf der „nicht-k&#246;rperlichen“  Ebene verschiedenes eingeschrieben:</p>
<p>Mensch, folge Deiner inneren Wahrheit<br />
Mensch, lebe sozial, d.h. in Gemeinschaft<br />
Mensch wachse und entwickle Dich<br />
Mensch, suche Deine Heimat und komm nach Hause</p>
<p>So wie das Herz „von selbst“ schl&#228;gt, die Lunge „von selbst“ atmet und all die Organe ihre jeweils eingeschriebene Aufgabe „von selbst“ erf&#252;llen, so &#252;bernimmt jeder Mensch auch die Suche nach seiner Heimat „von selbst“, ob er es nun wahrnimmt oder nicht.<br />
Und abh&#228;ngig davon, welcher Religion sein „Transportmittel nach Hause“ nun entstammt.</p>
<p>F&#252;r mich pers&#246;nlich ist es meine starke Naturpr&#228;gung schon als kleiner Junge, meine Natur-Religion, die mir mein „Transportmittel“ zur Verf&#252;gung stellt. So gefallen mir vor allem die erd- und naturverbundenen Rituale der Indianer sehr. Sie geben mir – als katholisch aufgewachsenem Christen – mehr Gef&#252;hl von Heimat, als all die christlichen Rituale und Feste, unter denen ich gro&#223;geworden bin.</p>
<p>Sie waren eben einfach nicht mein eingeschriebenes „Transportmittel“.</p>
<p>Doch wer h&#228;tte damals schon ein Kind ernst genommen, das (unbewusst ), v&#246;llig alleine bei „Mutter Erde“ mehr Spiritualit&#228;t leben konnte, als in der Gemeinschaft vieler Menschen in Familie, Kirche und Religionsunterricht?<br />
Ich verstand von alldem einfach nichts, und kein Mensch hat „es“ mir gesagt. Nur meine innere Stimme.</p>
<p>Allein still in der Natur sitzend,  kann ich mich auch jetzt meist wieder „r&#252;ckbesinnen“ (lateinisch: religio = R&#252;ckbesinnung), auf meinen eingeschriebenen Weg, auf meine Heimat. Auf mich selbst.</p>
<p>Da kann ich die nur sehr leise innere Stimme, die sich – einem Kind gleich – nicht selbst behaupten kann, gegen all diesen L&#228;rm im Au&#223;en und auch nicht gegen diesen schrillen Angstschreie meiner Kindheit, sch&#252;tzen und so wieder heraush&#246;ren.</p>
<p>So muss ich wohl mein „ich will Spiritualit&#228;t“ um&#228;ndern in:</p>
<p>Ich lebe Spiritualit&#228;t!  IMMER!</p>
<p>Ob ich das nun wei&#223; oder nicht (schade, dass das dem Jungen von damals niemand wirklich erkl&#228;rt hat).<br />
Ob ich es nun will oder nicht.</p>
<p>Wie jeder Mensch.</p>
<p>Denn sie ist uns eingeschrieben.</p>
<p>Wie unser Herzschlag, ohne den unser k&#246;rperliches Leben enden w&#252;rde.</p>
<p>Also  doch wieder:<br />
Ich WILL Spiritualit&#228;t, wie sie eben MIR eingeschrieben ist.<br />
Die Rituale, Feste und Feiern dazu, die MICH ber&#252;hren. </p>
<p align="center">Und „meine“ Herzens &#8211; Gemeinschaft.</p>
<p align="center"><img id="image188" style="width: 453px; height: 325px;" src="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/spiritualitat-2.jpg" alt="Herzensgemeinschaft" width="453" height="325" /></p>
<p align="center">Diese hat mir nun das Leben geschenkt!</p>
<p>So sp&#252;rte ich vorhin am nur vom Mond erhellten Waldrand sitzend,</p>
<p style="TEXT-ALIGN: center"><img id="image150" style="width: 302px; height: 212px;" src="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/natur-nacht.jpg" alt="Nacht" width="302" height="212" /></p>
<p>an diesem unglaublich stillen und warmen Morgen eins in mir:</p>
<p align="center"><img id="image187" style="width: 443px; height: 324px;" src="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/spiritualitat.jpg" alt="Spiritualit&#228;t" width="443" height="324" /></p>
<p align="center">DANKBARKEIT und FREUDE f&#252;r meine SPIRITUALIT&#196;T und die GEMEINSCHAFT</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der eigene Weg</title>
		<link>http://dem-leben-folgen.de/2009/07/09/der-eigene-weg/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 17:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Eisenreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie oft frage ich mich: &#8221;Was ist mein Weg?&#8221; und meine eigentlich: &#8220;Wo will ich hin? Was ist mein Ziel?&#8221; Ich zermartere mir den Kopf &#252;ber mein Ziel, und es zeichnen sich trotzdem nur unklare Schemen in meinem Inneren ab. Und dann meine ich p&#246;tzlich zu verstehen: Ein Ziel bleibt meist in weiter Ferne. Doch meine Intuition l&#228;sst mich sp&#252;ren, ob der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie oft frage ich mich: &#8221;Was ist mein Weg?&#8221; und meine eigentlich: &#8220;Wo will ich hin? Was ist mein Ziel?&#8221;</p>
<p>Ich zermartere mir den Kopf &#252;ber mein Ziel, und es zeichnen sich trotzdem nur unklare Schemen in meinem Inneren ab.</p>
<p>Und dann meine ich p&#246;tzlich zu verstehen:</p>
<p align="left">Ein Ziel bleibt meist in weiter Ferne. Doch meine Intuition l&#228;sst mich sp&#252;ren, ob der Weg den ich gerade gehe, MEIN Weg ist.</p>
<p align="center">So ist mein Ziel, meinen eigenen Weg zu finden.</p>
<p align="center"> Und ihm dann zu folgen, ohne zu wissen,</p>
<p style="text-align: center"><img id="image184" height="511" alt="Der eigene Weg" src="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/der-eigene-weg.jpg" width="381" /></p>
<p align="center">wohin er f&#252;hrt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Niemals aufgeben!</title>
		<link>http://dem-leben-folgen.de/2009/07/03/niemals-aufgeben/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 15:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Eisenreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss etwas anders TUN, damit etwas anders WIRD! Wie lange muss ich oft gr&#252;beln und wie gro&#223; muss der Druck in mir oft werden, bis ich den Sinn der obigen Binsenweisheit, die mir in einem lichten Augenblick in den Sinn stieg, wirklich in aller Tiefe und Konsequenz erfassen kann. Und wie oft &#252;bersehe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich muss etwas anders TUN, damit etwas anders WIRD!</strong></p>
<p>Wie lange muss ich oft gr&#252;beln und wie gro&#223; muss der Druck in mir oft werden, bis ich den Sinn der obigen Binsenweisheit, die mir in einem lichten Augenblick in den Sinn stieg, wirklich in aller Tiefe und Konsequenz erfassen kann.</p>
<p>Und wie oft &#252;bersehe ich diese banale Tatsache in meinem Funktionieren f&#252;r die allt&#228;glichen Aufgaben. Wie leicht &#252;berlistet mich mein Gehirn und „meldet &#196;rger“, weil sich nichts ver&#228;ndert hat und da steif in mir behauptet: „Ich hab doch etwas anders gemacht!“<br />
Doch bei genauerem kritischen Hinsehen &#8211; was Menschen von Au&#223;en meist besser k&#246;nnen <img src='http://dem-leben-folgen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  -  muss ich dann wieder feststellen, dass ich im Grunde doch wieder den alten Sch&#8230;. gemacht, mich in meinen alten Mustern verfangen habe.<br />
Man braucht schon detektivische F&#228;higkeiten, um sich dabei selbst auf die Schliche zu kommen.<br />
Und noch viel mehr:  die innere Bereitschaft dazu.<br />
Ersteres ist zu lernen. Das zweite vielleicht ein Geschenk.</p>
<p>Wie sehr f&#252;hle ich mich doch in meiner scheinbar sicheren und vertrauten, „alten Welt“ wohl und aufgehoben.<br />
W&#228;r´s ein Wunder, wenn man da ab und zu (manchmal auch &#246;fter) das „Kleingedruckte“, die feineren Hinweise &#252;bersieht, selbst wenn mir die „alte Welt“ schon l&#228;ngst drei Nummern zu klein ist und mich an allen Ecken und Enden einengt und in meiner Bewegung behindert?</p>
<p>Nein, kein Wunder. Doch eine Realit&#228;t mit Folgen. Nein, leider wieder ohne Folgen, ohne DIE Folgen!</p>
<p>Puh, was f&#252;r ein z&#228;hes Ringen!</p>
<p>Manchmal hilft mir wirklich nur noch Hemingways „Geheimnis meines Erfolges“:</p>
<p>Nie entmutigt sein!                  </p>
<p align="center">oder anders ausgedr&#252;ckt</p>
<p align="center"><img id="image181" style="width: 280px; height: 384px;" src="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/niemals-aufgeben.jpg" alt="Niemals aufgeben" width="280" height="384" /></p>
<h2>Niemals aufgeben!</h2>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Das g&#246;ttliche Kind</title>
		<link>http://dem-leben-folgen.de/2009/03/05/das-goettliche-kind/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 08:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Eisenreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inneres Kind]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich meinte mein g&#246;ttliches Kind sagen h&#246;ren: Mir tut  JEDE Deiner Handlungen an Dir selbst oder anderen weh, die trennt, die lieblos ist, die die Liebe sich nicht frei entfalten l&#228;sst, die nicht wirklich in Liebe geschieht. Ich bin IN Dir. So verletzt Du mich UND Dich mit jeder lieblosen Handlung. Und andere. Sei die Handlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meinte mein g&#246;ttliches Kind sagen h&#246;ren:</p>
<p><em>Mir tut  JEDE Deiner Handlungen an Dir selbst oder anderen weh, die trennt, die lieblos ist, die die Liebe sich nicht frei entfalten l&#228;sst, die nicht wirklich in Liebe geschieht.</em></p>
<p><em>Ich bin IN Dir. So verletzt Du mich UND Dich mit jeder lieblosen Handlung. </em></p>
<p><em>Und andere.</em></p>
<p><em>Sei die Handlung nun bewusst oder unbewusst.</em></p>
<p><em>Sei die Handlung nun offen m&#228;nnlich k&#246;rperlich brutal oder verdeckt weiblich seelisch giftig.</em></p>
<p><em>Und Du verletzt uns genauso, wenn Du lieblose Handlungen an uns geschehen l&#228;sst ohne einzuschreiten&#8230;</em></p>
<p align="center"><em>Sei Dir das nun bewusst oder nicht.</em></p>
<p align="center"><em>Und ALLE Verletzungen werden sich unter Schmerzen aufl&#246;sen</em></p>
<p align="center"><em>wenn Du in die Liebe kommst.</em></p>
<p align="center"><em><img id="image179" height="274" alt="Das ist die ganze Wahrheit" src="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/das-gottliche-kind.jpg" width="392" /></em></p>
<p><em /></p>
<p align="center"><em>DAS IST DIE GANZE WAHRHEIT!<br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Krise</title>
		<link>http://dem-leben-folgen.de/2009/01/31/krise/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Jan 2009 21:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Eisenreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Nachdenken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dem-leben-folgen.de/blog/2009/01/krise/</guid>
		<description><![CDATA[   Das Nein zum Schmerz Bringt schnell in´s alte Leben unbemerkt Ich wollte es doch verlassen Und wieder nehme ich das Leben Durch ein dickes Polster war Beh&#252;tet und weich Unber&#252;hrt, abgetrennt Dumpf, fahl Die Sehnsucht nagt. Es schmerzt unertr&#228;glich Nicht im Leben zu sein Nicht daran teilzuhaben Eingemauert Verstr&#246;mt die Blume ihren Duft vergeblich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'"> </span><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'" /><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'" /><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">  Das Nein zum Schmerz<br />
Bringt schnell<br />
in´s alte Leben<br />
unbemerkt</span></p>
<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">Ich wollte es doch verlassen</span></p>
<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">Und wieder nehme ich das Leben<br />
Durch ein dickes Polster war<br />
Beh&#252;tet und weich</span></p>
<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">Unber&#252;hrt, abgetrennt<br />
Dumpf, fahl</span></p>
<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">Die Sehnsucht nagt.<br />
Es schmerzt<br />
unertr&#228;glich<br />
Nicht im Leben zu sein<br />
Nicht daran teilzuhaben</span></p>
<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">Eingemauert<br />
Verstr&#246;mt die Blume ihren Duft<br />
vergeblich<br />
L&#228;sst der Welt<br />
Nicht ihre Sch&#246;nheit sp&#252;r´n</span></p>
<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">Es schmerzt<br />
Ohne Schutz<br />
Angst packt mich<br />
Mit eisigen Krallen<br />
Lieber wieder eingemauert</span></p>
<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">Es schmerzt noch mehr</span></p>
<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">Dann ist es zu sp&#228;t</span></p>
<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">Keine Macht der Welt<br />
Kann es mehr stoppen<br />
Auch nicht ICH<br />
Vermeidung<br />
Hat ihr Ende</span></p>
<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">Ich ging zu weit</span></p>
<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">Hinein ins Leben</span></p>
<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">Ich bete um Geduld<br />
Zu ertragen<br />
Loszulassen<br />
Zu vertrauen</span></p>
<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">Die Gewalt<br />
Ist heftig<br />
Die Mauern fallen</span></p>
<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">Feinf&#252;hlig<br />
Dass mein Kleiner<br />
V&#246;llig unversehrt<br />
Den Tr&#252;mmern entsteigt</span></p>
<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">Wie sch&#246;n<br />
Da ist eine Hand<br />
Die ihm ganz zart<br />
Entgegenkommt<br />
Und Wesen<br />
Die sich freuen<br />
&#220;ber dieses Wunder</span></p>
<p align="center"><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'">Der Krise erwachsen<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'"><img id="image177" alt="Der Krise erwachsen" src="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/der-krise-erwachsen.jpg" /></span><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'"> </span><span style="font-size: 12pt; font-family: Tahoma; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-bidi-font-family: 'Times New Roman'"> </p>
<p></span> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Liebe und Schmerz</title>
		<link>http://dem-leben-folgen.de/2009/01/27/liebe-und-schmerz/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 09:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Eisenreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Nachdenken]]></category>

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		<description><![CDATA[LIEBE und SCHMERZ sind ins selbe Grab gebettet Die SEHNSUCHT nach LEBEN  bringt beide ans LICHT  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><img id="image175" alt="Liebe und Schmerz" src="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/liebe-und-schmerz.jpg" /></p>
<h2 align="center"><font color="#ff9900">LIEBE und SCHMERZ</font></h2>
<h2 align="center"><font color="#ff9900">sind ins selbe Grab gebettet</font></h2>
<h2 align="center"><font color="#ff9900">Die SEHNSUCHT nach LEBEN </font></h2>
<h2 align="center"><font color="#ff9900">bringt beide ans LICHT</font></h2>
<p align="center"> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wachstum</title>
		<link>http://dem-leben-folgen.de/2009/01/11/wachstum/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Jan 2009 15:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Eisenreich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zum Nachdenken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://dem-leben-folgen.de/blog/2009/01/wachstum/</guid>
		<description><![CDATA[Wie geht gutes Wachstum? Das frage ich mich aufgrund eigener Prozesse, in denen meine alte Stabilit&#228;t verloren geht, selbst immer wieder. Bei Insekten gibt es zwei verschiedene Arten von Wachstum: Ein kontinuierliches Wachstum, bei dem das junge Insekt dem ausgewachsenen Tier bereits relativ &#228;hnlich sieht und im Laufe der Entwicklung nur an k&#246;rperlicher Gr&#246;&#223;e zunimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie geht gutes Wachstum? Das frage ich mich aufgrund eigener Prozesse, in denen meine alte Stabilit&#228;t verloren geht, selbst immer wieder.</p>
<p>Bei Insekten gibt es zwei verschiedene Arten von Wachstum:</p>
<p>Ein kontinuierliches Wachstum, bei dem das junge Insekt dem ausgewachsenen Tier bereits relativ &#228;hnlich sieht und im Laufe der Entwicklung nur an k&#246;rperlicher Gr&#246;&#223;e zunimmt und bestimmte Merkmale, z.B. die Fl&#252;gel mehr und mehr ausbildet. Das ist bei den Heuschrecken so.<br />
Dies nennt man in der Biologie „<strong>unvollkommene Verwandlung</strong>“. Obwohl ich bei dieser Art Wachstum f&#252;r „Verwandlung“ eher das Wort „Ver&#228;nderung“ w&#228;hlen w&#252;rde.</p>
<p>Dann gibt es wiederum Insekten, die haben eine „<strong>vollkommene Verwandlung</strong>“.<br />
Hier kann man wirklich von Verwandlung, Metamorphose oder Transformation reden. Hier gibt es keine „jungen Tiere“.<br />
Viele Menschen glauben zwar, sie h&#228;tten einen „jungen Marienk&#228;fer“ gesehen, doch in Wirklichkeit war es nur eine andere, aber &#228;hnliche und eben kleinere Art.<br />
So gibt es auch keine „jungen Schmetterlinge“. Und das wei&#223; nun wirklich jedes Kind:   <br />
Ein Schmetterling ist in „jungen Jahren“ eine Raupe. Sie hat keinerlei &#196;hnlichkeit mit dem Schmetterling selbst.<br />
So ist es auch bei den K&#228;fern, nur spricht man hier von „Larven“ statt von „Raupen“.</p>
<p>Mit den Schmetterlingsraupen passiert nun wirklich Unglaubliches, Wunderliches:<br />
Ist es „soweit“, suchen sie unruhig nach einem Platz, an dem sie sich verpuppen k&#246;nnen.<br />
Dabei h&#228;rtet eine &#228;u&#223;ere Schicht aus und bietet so eine Schutzh&#252;lle f&#252;r das, was dann passiert.<br />
Die einstmals vorhandene Raupe l&#246;st sich einfach v&#246;llig auf! Nichts von ihr ist mehr, wie es einst war. Sie wird innerhalb der Puppenh&#252;lle zu einer v&#246;llig strukturlosen und handlungsunf&#228;higen „chaotischen Masse“. Schneidet man eine Puppe in diesem Stadium auf, l&#228;uft einem nur „Br&#252;he“ entgegen. Und doch tr&#228;gt die „Br&#252;he“ ihre Bestimmung ganz klar eingeschrieben:<br />
Eines sch&#246;nen Tages wird sie n&#228;mlich zum prachtvollen Schmetterling, der seine enge Sch&#252;tzh&#252;lle verl&#228;sst, seine Fl&#252;gel entfaltet und seinem Leben als vollendetes Tier entgegenfliegt.</p>
<p>So stelle ich Vergleiche an:</p>
<p>Das k&#246;rperliche, &#228;u&#223;ere Wachstum des Menschen ist „unvollkommen“. Es gibt „junge Menschen“. Sie sehen den Erwachsenen &#228;hnlich und entwickeln im Laufe der Zeit nur bestimmte Merkmale heraus. Da wird das „H&#228;nschen klein“ zum „Hans“. &#196;u&#223;erlich. Wie es im &#8220;Hans innen&#8221; aussieht, ersieht man daraus nicht. So gibt es wohl viele &#8220;erwachsene Kinder&#8221;.</p>
<p>Beim seelischen Wachstum scheint es uns eher wie der Raupe und dem Schmetterling zu gehen. Die Verwandlung ist vollkommen:<br />
Es gibt Zeiten, da zerf&#228;llt einem, durch &#228;u&#223;ere oder innere Einfl&#252;sse ausgel&#246;st, alles im Leben. Alte Selbst- und Weltbilder lassen sich nicht mehr aufrecht erhalten, st&#252;rzen in sich zusammen. Das alte „Ich“ l&#246;st sich in ein formloses und unkontrollierbares Chaos auf. Nichts mehr ist, wie es einmal war.<br />
Die gefr&#228;&#223;ige Raupe muss „sterben“, sie zerflie&#223;t in ihre „Grundbestandteile“ und f&#228;llt in einen Starrezustand.<br />
Das durch Verletzungen bed&#252;rftig gebliebene und dadurch „uners&#228;ttliche“ Innere Kind wird einem tiefen, v&#246;llig unwiderruflichen Transformationsprozess unterworfen. Das l&#246;st bei uns zu tiefste &#196;ngste aus. Wir haben es nicht gelernt, uns solch gewaltigen Kr&#228;ften – mindestens vergleichbar den Kr&#228;ften, die bei einer Geburt wirken &#8211; vertrauensvoll hinzugeben. Und es bedarf liebevoller und intensiver Arbeit mit dem Inneren Kind, um da gut durchzugehen. Denn das Leben l&#228;sst nicht locker. Es will, dass wir zum Schmetterling werden.</p>
<p>Das nur durch die Puppenh&#252;lle gesch&#252;tzte, den &#228;u&#223;eren Widrigkeiten ansonsten hilflos ausgesetzte „Wesen“ ist nun v&#246;llig inneren Prozessen &#252;berlassen. Sich hier wirklich den kosmischen Kr&#228;ften hinzugeben und nicht dagegen anzuk&#228;mpfen oder „anzuschieben“, ist eine gro&#223;e Herausforderung. Denn es stirbt wirklich etwas in uns. F&#252;r immer. Ein Teil Kindsein. Und ein guter Umgang mit dem Tod, sowohl dem physischen, als auch dem „Tod im Leben“ wird in unserer Kultur nicht vermittelt und gelehrt.</p>
<p>Und doch sind viele Menschen mit der Tatsache eines anstehenden „Todes im Leben“, eines tiefgreifenden Transformationsprozesses ganz konkret konfrontiert. Das Leben will, dass sie wachsen. Und Wachstum hat immer auch mit Sterben zu tun.</p>
<p>So w&#252;nsche ich uns allen, die in solche innere Wachstumsprozesse kommen, uns den kosmischen Kr&#228;ften hingeben zu k&#246;nnen und nicht dagegen ank&#228;mpfen zu m&#252;ssen. Und Hilfe und Unterst&#252;tzung von anderen Menschen und dem Kosmos.</p>
<p align="center"><img id="image173" style="width: 454px; height: 314px" height="314" alt="Tod und Wachstum" src="http://dem-leben-folgen.de/wp-content/uploads/tod-und-wachstum.jpg" width="454" /></p>
<p>Damit wir eines Tages als gesund entwickelte, pr&#228;chtige Schmetterlinge unsere Schutzh&#252;lle verlassen und ins Leben fliegen.</p>
<p>Unsere wahre Bestimmung zu erf&#252;llen.</p>
<p> </p>
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