Krise
31.Januar 2009
Das Nein zum Schmerz
Bringt schnell
in´s alte Leben
unbemerkt
Ich wollte es doch verlassen
Und wieder nehme ich das Leben
Durch ein dickes Polster war
Behütet und weich
Unberührt, abgetrennt
Dumpf, fahl
Die Sehnsucht nagt.
Es schmerzt
unerträglich
Nicht im Leben zu sein
Nicht daran teilzuhaben
Eingemauert
Verströmt die Blume ihren Duft
vergeblich
Lässt der Welt
Nicht ihre Schönheit spür´n
Es schmerzt
Ohne Schutz
Angst packt mich
Mit eisigen Krallen
Lieber wieder eingemauert
Es schmerzt noch mehr
Dann ist es zu spät
Keine Macht der Welt
Kann es mehr stoppen
Auch nicht ICH
Vermeidung
Hat ihr Ende
Ich ging zu weit
Hinein ins Leben
Ich bete um Geduld
Zu ertragen
Loszulassen
Zu vertrauen
Die Gewalt
Ist heftig
Die Mauern fallen
Feinfühlig
Dass mein Kleiner
Völlig unversehrt
Den Trümmern entsteigt
Wie schön
Da ist eine Hand
Die ihm ganz zart
Entgegenkommt
Und Wesen
Die sich freuen
Über dieses Wunder
Der Krise erwachsen
Artikel gespeichert unter: Zum Nachdenken
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